Das Motto der Woche…

Darauf erstmal ein Pinkus Spezial!

preußenfieber

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Die Stadt der Lichter und Lenker

Schöne Gedankengänge zum SC Preußen. Einfach mal lesen.

Diese verdammte Hammer Straße. Irgendwann bildet sich Milchsäure in den Kniegelenken. Der 27. Juli 1998 steigt einem zu Kopfe. Dieser Tag, an dem Jan Ullrich auf dem Weg nach Les Deux Alpes sein Trikot wegschmiss, und damit auch den Gesamtsieg. Dieser Tag, an dem Millionen Deutsche lernten, dass ein Hungerast nichts mit Waldsterben zu tun hat.
Noch immer wollten die Deutschen aus ihrer Geschichte lernen, vor allem in Münster, der Stadt der Lichter und Lenker. Deshalb hält das Fahrerfeld an, stärkt sich an einer Bude. Vielleicht eine Bratwurst, aber die meisten trinken Bier. Dann geht es weiter, es muss weitergehen, denn es gibt eine Karenzzeit: den Anpfiff. — Aber es ist noch immer diese verdammte Hammer Straße.

Wem das Bier am besten bekommen ist, der bekommt die zweite Luft und formiert sich an der Spitze zu einem Belgischen Kreisel. Es geht jetzt vorbei an Konditoreien, Kirchen, Kreissparkassen, Kneipen und Kinos…

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Man muss auch mal loben

Post von Preußen Münster! Welch seltenes Ereignis! Was das wohl sein könnte fragt man sich und rechnete schon mit dem Schlimmsten. Gibt es einen neuen rosa Girly-Schal, eine neue Chips-Aktion im Stadion oder verteilt die Sparkasse Trillerpfeiffen an alle Mitglieder?Post vom SCP
Nein, nichts von alledem. Sondern ein wirklich gelungener Brief. Der Verein hat sich offenbar der Kritik vieler Mitglieder und Dauerkartenbesitzer angenommen und zeigt dass es auch anders geht. Eine bessere Werbung für die Mitgliedschaft gibt es nicht. Sehr schön!
Weiter so und morgen den nächsten Heimsieg eintüten!!
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Wie bringe ich Vereinsmitglieder auf die Palme? [updated]

So oder so ähnlich muss das Seminar geheißen haben das unsere werten Vereinsoberen um Carsten Gockel (Sportvorstand / Geschäftsführer SC Preußen Münster) kürzlich besucht haben.
Wie sonst kommt man auf die Idee den Vereinsmitgliedern für das Highlight der Saison, dem Spiel gegen Werder Bremen in der 1. DFB Pokal-Hauptrunde, kein Vorverkaufsrecht einzuräumen?
Um den noch nicht gestarteten (Reminder: Die Saison beginnt in weniger als einem Monat) Dauerkartenverkauf noch anzukurbeln erhalten DK-Besitzer im Gegensatz zu den Vereinsmitgliedern sehr wohl das Vorverkaufsrecht.
Dass die Mitgliedschaft beim SCP mit bis zu 55,- im Halbjahr maßlos überteuert ist und  Mitglieder dafür praktisch keine Vorteile genießen (von den hammermäßigen 15% Rabatt im Fanshop mal abgesehen) ist ein anderes Thema, das aber nicht unwesentlich in die Beurteilung dieser Maßnahme mit hineinspielt.
Die meisten Mitglieder, mich eingeschlossen, sind Mitglied weil sie den Verein unterstützen wollen und ihre Verbundenheit zeigen wollen. Wieso wird das nicht honoriert und Mitgliedern ebenso ein VVK-Recht eingeräumt?
Durch kurzsichtiges Handeln schafft es der SCP ein weiteres mal, dass viele Mitglieder die Mitgliedschaft hinterfragen und/oder Konsequenzen daraus ziehen. Ist es das wert, Herr Gockel?
Bitte dringend nachkommunizieren, sich entschuldigen und so somit ein positives Signal an die Mitglieder senden!
Mitteilung: Erste Informationen zum Pokalspiel gegen Bremen (Qu. scpreussen-muenster.de)
Die Preise und Vorteile der Vereinsmitgliedschaft
[Update] Der Verein reagiert schnell auf die Kritik und meldet über Twitter:
@Luwinenseeger Wir werden in der 1. Wochen eine Stehplatzkarte für jedes Mitglied zurückhalten. ‪#dfbpokal‬ (hlu)
Geht doch!
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Meine Sicht der Dinge [Gastbeitrag]

„Ohne Fascher wären wir gar nicht hier“ klang es am vergangenen Samstag von den Rängen, völlig richtig. Er hatte das Zepter in der Hand und hat uns in die 3. Liga geführt. Mit dem Kader, so Thomas Bäumer, wäre das natürlich auch nicht besonders schwer gewesen. Er mag Recht haben, sollte aber nicht vergessen, dass wir auch unter den Trainern Kress und Schmidt vor der Saison einen Kader hatten mit dem Fans, Vorstand, Aufsichtsrat überzeugt waren den Aufstieg zu schaffen.
Trotz all der Kritik an Bäumer und Gefolge bleibt unbestritten, dass der SCP ohne die großzügigen Investitionen von Tuja und Herrn Bäumer persönlich nie in der 3. Liga wäre (wahrscheinlich eher im Insolvenzverfahren). Einige Investitionen erfolgten nur um eigene Fehler in der Personalpolitik auszubügeln – aber auch das ist ja nichts Neues und passierte in der Ära Herda/Brück in jeder zweiten Winterpause (Vladimir Niederhaus sei hier nur mal kurz erwähnt).
Was stört einen in der derzeitigen Situation? Ganz klar, selbstherrliches Gehabe seitens der Verantwortungsträger.
Die Aussage von Bäumer nach dem Chemnitz Spiel, so verständlich sie sein mag, gehört sich einfach nicht in seiner Position oder um mit Carsten Gockels Worten zu sprechen: sie war „unehrenhaft“. Einen Trainer öffentlich so anzugehen, wenn vor dem Spiel Vorstand und Trainer verbreiten es wären nur noch Kleinigkeiten bis zur Vertragsverlängerung zu klären, ist indiskutabel.
Das elendige Spiel gegen Unterhaching hatte dann zur Folge, dass die weiteren Verhandlungen erstmal auf Eis gelegt wurden und man „die Entwicklung nach der Winterpause abwarten“ wollte.
Wenn man als Vorstand von der Arbeit des Trainers nicht überzeugt ist, dann geht man zwei Spieltage vor der Winterpause auch keine Vertragsgespräche ein. Oder geschah dies etwa auch nur um in der Anhängerschaft für etwas Ruhe zu sorgen? In der Nachbetrachtung stellt man fest, dass dort bereits eine Hinhalte-Taktik verfolgt wurde. Wären die Gespräche ernster Natur gewesen hätte ein Vertragsabschluss das Ergebnis sein müssen.
Die typische Fascher-Spielweise ist nicht jedermanns Sache, besonders wenn man in Münster in der Ära de Angelis schon was von „Mainzer Modell“ hörte, sie war aber nun mal erfolgreich.
Ziel Aufstieg: erfüllt
Ziel Klassenerhalt: auf einem sehr guten Weg
Ich glaube dieses ganze Theater, das nun zur Entlassung von Marc Fascher führte, wäre vermeidbar gewesen. Ganz einfach. Hätte der Verein kommuniziert, dass ab Sommer ein neuer Weg mit einem neuen Trainer eingeschlagen wird, hätte es sicher auch Reaktionen aus der Gefolgschaft gegeben. Aber durch diesen unprofessionellen Eiertanz vor der Winterpause, dem ständigen Sticheln gegen den Trainer und der mehr als schlechten Öffentlichkeitsarbeit musste die Situation zwischen Fans/Vorstand/Fascher derart eskalieren.
Die Art wie es nun gelaufen ist, für einen Drittligisten der sich so häufig rühmt professionell geführt zu werden, ein Armutszeugnis. Die Kommunikation die reinste Katastrophe.
„Unehrenhaft“ – Tja, dieses Wort nutzte Herr Sportvorstand Gockel in Bezug auf Marc Faschers Gang zu den Fans nach dem Spiel in Oberhausen. Was ist das Problem wenn sich ein Trainer nach 90minütigem Support im Dauerregen und einer aufwühlenden Winterpause bei den Fans für die Unterstützung bedankt?
Ich glaube nicht, dass der grinsende Spaziergang am Fanblock entlang wirklich nötig war und die Herrschafften nicht die Reaktion der Fans abschätzen konnten.
Ein weiteres spannendes Thema ist die anschließende mediale Auseinandersetzung mit den Becherwürfen, der T-Shirt Aktion Faschers und der dann logischen Beurlaubung.
Die Verbindung zwischen den Westfälischen Nachrichten und dem SC Preußen Münster ist bekannt. Medienpartnerschaften sind sinnvoll. Sinnvoll sind sie aber nicht, wenn keine kritische Berichterstattung mehr möglich ist. Dieses Gefühl beschleicht einen in der jetzigen Situation mal wieder.
Die Artikel und Kommentare von Herrn Heflik sind parteiisch und gespickt mit jeder Menge einseitiger Kritik an Marc Fascher. Die Abhängigkeiten der WN sind eindeutig zu groß. Die Stadionzeitung darf gerne auf diese Art berichten, aber die größte Tageszeitung der Region muss andere Ansprüche erfüllen. Sponsor aus Leidenschaft gern, aber bitte den kritischen Blick nicht verlieren. Kritische Worte über das Gebaren von Thomas Bäumer sind natürlich schwierig, wenn Tuja das TV-Format der WN sponsert. Aber tut es so der Journalistenehre nicht weh?
Lieber Vorstand, lieber Herr Bäumer – ihr Engagement in Ehren aber bitte reflektieren Sie doch in naher Zukunft wenn die Trainerfrage geklärt ist auch Ihr Verhalten mal kritisch. Rücktrittsforderungen gehören in der heutigen Zeit wohl zum guten Ton, besonders der Fanblock verfällt gern in diese Schwarz-Weiß-Sicht. Wo Entscheidungen getroffen werden, können auch falsche Entscheidungen getroffen werden.
Zeigen Sie künftig mehr Größe im Umgang mit Trainern und Vereinsangestellten, erklären Sie sich klar in der Öffentlichkeit ohne viele Leute direkt zu brüskieren.
Selbst Ottmar Hitzfeld überlebte den Spruch „Fußball ist keine Mathematik“ von K.H. Rummenigge nicht. Dass Marc Fascher die Äußerung von Thomas Bäumer nach dem Chemnitz Spiel nicht überleben würde war nicht verwunderlich.
Wir danken Marc Fascher für die geleistete Arbeit und den Aufstieg in die 3. Liga. Als Trainer hat MF sich in Münster ein Denkmal errichtet. Marc Fascher ist einer von uns. Danke!
[Update]
Heute Mittag wurde die Verpflichtung von Pavel Dotchev bekannt gegeben. Wir wünschen Pavel Dotchev alles Gute für seinen schwierigen Job beim SC Preußen Münster.
Gastautor: Luwienenseeger
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Alles Gute, Marc!

Heute offenbart sich mal wieder, dass Preußen in Personalfragen noch weit von der Drittliga-Tauglichkeit entfernt ist.
Jeder weiß, dass Marc Fascher einen äußerst schweren Stand bei wichtigen Entscheidungsträgern im Verein hat(te). Dass er Güvenesik wie jeden anderen Spieler behandelte und ihm keinen Stammplatz mehr garantierte wird Marco de Angelis ganz sicher nicht gefallen haben. Schließlich sind MdA und Güve beste Kumpels. Und dass Thomas Bäumer sich bei jeder Gelegenheit über das mangelnde Offensivspiel beschwert ist ebenfalls längst kein Geheimnis mehr.
Nach dem furiosen Start in die Saison haben einige Wenige die Erwartungen die vor der Saison vorherrschten (in der Liga ankommen / nichts mit dem Abstieg zu tu haben / einstelliger Tabellenplatz) gegen „Warum nicht oben mitspielen?“ getauscht.
Daraus resultiert die Ernüchterung die sie vor der Winterpause einholte. Das Kurisose an der Erwartungshaltung ist, dass die Fans die Situation stets am realistischsten einschätzten und wussten wie die schlechten Spiele im Gesamtbezug auf den Trainer zu gewichten sind. Einzig allein unser Vorstand wusste das nicht, oder soll ich besser sagen: wollte es nicht wissen ?
Dass Fascher vor der Winterpause, besonders im Chemnitz-Spiel, äußerst unglücklich agierte bestreitet niemand. Doch als im Dezember unser, von den Fans liebevoll „Fischkopp“ genannter Coach sogar bei Hansa Rostock als Trainer im Gespräch war, hätten beim Vorstand alle Alarmglocken klingeln müssen. Bei den Fans klingelten sie gewaltig. Als nach dem Gespräch zwischen Verein und Fascher keine Vertragsverlängerung bekannt gegeben wurde war klar, dass es keine Vertragsverlängerung mit MF geben wird.
Und so ist es nun, nach der Verpflichtung von Stephan Küsters als Team-Koordinator, kein Wunder dass Fascher seine logische Konsequenz zieht und für eine Vertragsverlängerung nicht mehr zur Verfügung steht.
Marc Fascher war nie Freund von Herumgeschwafel, Taktieren oder sonstiger Spielchen. Ein offener, für den Vorstand aber zu unbequemer, sympathischer Typ, der mit seiner Art Fußball zu lehren so gut zum SC Preußen passte wie kein anderer. Nur leider passte er nicht ins Trainerprofil, das unserem Vorstand vorschwebt.
Jetzt steht also fest, dass Fascher nicht verlängert. Wer will’s ihm verübeln? Bei solchen Halbprofis im Vorstand hätte ich schon längst das Handtuch geworfen.
Um Fascher braucht man sich wohl nicht sorgen, er wird durch seine Art und seinen Erfolg schnell einen neuen Verein finden und in zwei, drei Jahren zurückblicken und Preußen als „lehrreiche Station“ bezeichnen. Preußen hingegen wird in zwei, drei Jahren zurückblicken und denken: „Hätten wir den Marc mal behalten…“.
Siehe auch:
Echo Münster: Aufstiegstrainer Marc Fascher verlässt die Preußen nach der Saison
WN: Marc Fascher verlässt die Preußen
[Update]
Ein guter Kommentar von Thomas Austermann bei Echo Münster
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Vor der eigenen Haustür kehren…und so.

„(..) Am Samstag ist der SC Preußen Münster zu Gast in dem baufälligen Stadion, das in zwei Jahren zu einer modernen 22 000 Zuschauer fassenden Arena umgebaut werden soll. Den Fans des SC Preußen bleibt ein Besuch im Steigerwaldstadion mit der störenden Laufbahn und den provisorischen Toilettenhäuschen erspart. Die Fans sitzen am Samstag die Strafe ab, die ihnen einige unbelehrbare Randalierer eingebrockt haben. „Das ist sehr ärgerlich, das dürfte eigentlich nicht sein“, ärgert sich auch Mohren über die Unannehmlichkeiten für Fans und Verantwortliche. (..)“ Münsteraner Satireblatt
Wenn man sich künftig Spiele in baufälligen Stadien, mit störender Laufbahn und provisorischen Toilettenhäuschen spart, wird man wohl sehr sehr wenig Preußenspiele sehen – zumindestens keine Heimspiele.
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