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Meine Sicht der Dinge [Gastbeitrag]
Das elendige Spiel gegen Unterhaching hatte dann zur Folge, dass die weiteren Verhandlungen erstmal auf Eis gelegt wurden und man “die Entwicklung nach der Winterpause abwarten” wollte.
Die typische Fascher-Spielweise ist nicht jedermanns Sache, besonders wenn man in Münster in der Ära de Angelis schon was von „Mainzer Modell“ hörte, sie war aber nun mal erfolgreich.
“Unehrenhaft” – Tja, dieses Wort nutzte Herr Sportvorstand Gockel in Bezug auf Marc Faschers Gang zu den Fans nach dem Spiel in Oberhausen. Was ist das Problem wenn sich ein Trainer nach 90minütigem Support im Dauerregen und einer aufwühlenden Winterpause bei den Fans für die Unterstützung bedankt?
Ein weiteres spannendes Thema ist die anschließende mediale Auseinandersetzung mit den Becherwürfen, der T-Shirt Aktion Faschers und der dann logischen Beurlaubung.
Lieber Vorstand, lieber Herr Bäumer – ihr Engagement in Ehren aber bitte reflektieren Sie doch in naher Zukunft wenn die Trainerfrage geklärt ist auch Ihr Verhalten mal kritisch. Rücktrittsforderungen gehören in der heutigen Zeit wohl zum guten Ton, besonders der Fanblock verfällt gern in diese Schwarz-Weiß-Sicht. Wo Entscheidungen getroffen werden, können auch falsche Entscheidungen getroffen werden.
[Update]
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Alles Gute, Marc!
Heute offenbart sich mal wieder, dass Preußen in Personalfragen noch weit von der Drittliga-Tauglichkeit entfernt ist.
Jeder weiß, dass Marc Fascher einen äußerst schweren Stand bei wichtigen Entscheidungsträgern im Verein hat(te). Dass er Güvenesik wie jeden anderen Spieler behandelte und ihm keinen Stammplatz mehr garantierte wird Marco de Angelis ganz sicher nicht gefallen haben. Schließlich sind MdA und Güve beste Kumpels. Und dass Thomas Bäumer sich bei jeder Gelegenheit über das mangelnde Offensivspiel beschwert ist ebenfalls längst kein Geheimnis mehr.
Nach dem furiosen Start in die Saison haben einige Wenige die Erwartungen die vor der Saison vorherrschten (in der Liga ankommen / nichts mit dem Abstieg zu tu haben / einstelliger Tabellenplatz) gegen „Warum nicht oben mitspielen?“ getauscht.
Daraus resultiert die Ernüchterung die sie vor der Winterpause einholte. Das Kurisose an der Erwartungshaltung ist, dass die Fans die Situation stets am realistischsten einschätzten und wussten wie die schlechten Spiele im Gesamtbezug auf den Trainer zu gewichten sind. Einzig allein unser Vorstand wusste das nicht, oder soll ich besser sagen: wollte es nicht wissen ?
Dass Fascher vor der Winterpause, besonders im Chemnitz-Spiel, äußerst unglücklich agierte bestreitet niemand. Doch als im Dezember unser, von den Fans liebevoll „Fischkopp“ genannter Coach sogar bei Hansa Rostock als Trainer im Gespräch war, hätten beim Vorstand alle Alarmglocken klingeln müssen. Bei den Fans klingelten sie gewaltig. Als nach dem Gespräch zwischen Verein und Fascher keine Vertragsverlängerung bekannt gegeben wurde war klar, dass es keine Vertragsverlängerung mit MF geben wird.
Und so ist es nun, nach der Verpflichtung von Stephan Küsters als Team-Koordinator, kein Wunder dass Fascher seine logische Konsequenz zieht und für eine Vertragsverlängerung nicht mehr zur Verfügung steht.
Marc Fascher war nie Freund von Herumgeschwafel, Taktieren oder sonstiger Spielchen. Ein offener, für den Vorstand aber zu unbequemer, sympathischer Typ, der mit seiner Art Fußball zu lehren so gut zum SC Preußen passte wie kein anderer. Nur leider passte er nicht ins Trainerprofil, das unserem Vorstand vorschwebt.
Jetzt steht also fest, dass Fascher nicht verlängert. Wer will’s ihm verübeln? Bei solchen Halbprofis im Vorstand hätte ich schon längst das Handtuch geworfen.
Um Fascher braucht man sich wohl nicht sorgen, er wird durch seine Art und seinen Erfolg schnell einen neuen Verein finden und in zwei, drei Jahren zurückblicken und Preußen als „lehrreiche Station“ bezeichnen. Preußen hingegen wird in zwei, drei Jahren zurückblicken und denken: „Hätten wir den Marc mal behalten…“.
Siehe auch:
Echo Münster: Aufstiegstrainer Marc Fascher verlässt die Preußen nach der Saison
WN: Marc Fascher verlässt die Preußen
[Update]
Ein guter Kommentar von Thomas Austermann bei Echo Münster
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Vor der eigenen Haustür kehren…und so.
“(..) Am Samstag ist der SC Preußen Münster zu Gast in dem baufälligen Stadion, das in zwei Jahren zu einer modernen 22 000 Zuschauer fassenden Arena umgebaut werden soll. Den Fans des SC Preußen bleibt ein Besuch im Steigerwaldstadion mit der störenden Laufbahn und den provisorischen Toilettenhäuschen erspart. Die Fans sitzen am Samstag die Strafe ab, die ihnen einige unbelehrbare Randalierer eingebrockt haben. „Das ist sehr ärgerlich, das dürfte eigentlich nicht sein“, ärgert sich auch Mohren über die Unannehmlichkeiten für Fans und Verantwortliche. (..)” Münsteraner Satireblatt
Wenn man sich künftig Spiele in baufälligen Stadien, mit störender Laufbahn und provisorischen Toilettenhäuschen spart, wird man wohl sehr sehr wenig Preußenspiele sehen – zumindestens keine Heimspiele.
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Noch zwei Tage.
Zwei Tage noch, dann ist es wieder so weit. Samstag startet Preußen Münster in die neue Saison. Komischerweise hat die alljährliche Vorfreude bei mir lange auf sich warten lassen, aber jetzt, quasi mit Erscheinen des Jahres-Kickers und dem Kauf der Dauerkarte kribbelt’s wieder. Die Lust auf Preußen lässt sich hoffentlich niemand von den rufschädigenden, sinnlosen und schlecht recherchierten Artikeln der großen Münsteraner Tageszeitung vermiesen. Sind wir nicht alle ein bisschen vermummt und bewaffnet, Herr Anger?
Egal, das Bauchgefühl stimmt. Eine neue Liga voller Traditionsvereine, lange Auswärtsfahrten und langersehnte Derbys stehen bevor. Wir landen am Ende vor Bielefeld, aber hinter Osnabrück, gewinnen aber drei von vier Derbys.
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Oliver Glöden MVP
Oliver Glöden, zweimeterunddrei, ist heute der mit Abstand stärkste Spieler gewesen. Kopfball-, äh gesamte Zweikampfquote von gefühlten 100%+, häufig stark ausgeputzt und dann den Führungstreffer reingeküsstgestochert. Ein ganz Großer. Das muss mal gesagt werden. Oliver Glöden Fußballgott. Zumindestens heute…
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Yeah, mehr davon!
Und doch ist die Abneigung gegenüber den Gästen in jedem seiner Worte klar zu spüren. „Wir legen keinen Wert auf ein gutes Verhältnis zu den Münster-Fans. Mit denen würden wir niemals ein Bier trinken, was mit den Anhängern jedes anderen Regionalligisten aber kein Problem wäre.“
Zum Bierstand geht’s hier.
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Wir schlafen nicht,
denn wir warten auf den richtigen Moment. Wart’s ab.
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